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    Hoch hinaus

    Christoph Fehrle und Fritz Limbächer auf dem Dach der Welt.

     

    Kein Internet, kein Kontakt, kein Alltag. Eine einzigartige Reise: Die Dane Transhimalaya Trophy – eine Motorradreise, die Christoph und Fritz über den höchsten Paß der Welt führte.

    Auf einer Branchenveranstaltung haben sie zum ersten Mal Bilder von der DANE TROPHY TRANSHIMALAYA gesehen, sechs Minuten nach der Präsentation standen Fritz Limbächer und Christoph Fehrle auf der Teilnehmerliste. Das Leben ist zu kurz um sich die Chance auf einzigartige Erlebnisse entgehen zu lassen.

    Sechs Monate später startete eine ­Truppe von 20 Motorradfahrern ihren Trip in die Himalaya Region. Nach zwei Tagen in Dehli ging es im Flugzeug nach Chandikar und via Autokolonne nach Manali, einer Bergstadt im Grenzbereich des Himalaya. Dort beginnt eine der abenteuerlichsten Motorradstrecken der Welt: Der Manali-Leh Highway – regelmäßig ­erwähnt unter den gefährlichsten Strassen des Planeten.

    Die Reise startet stilecht auf den in Indien gebauten ROYAL ENFIELD BULLET. Einem etwas antiquierten, aber äußerst robusten Gefährt. Ein 500 ccm Ein­zylinder, der seit 1933 in nur wenig veränderter Form gebaut wird. 28 PS, die sich mit jedem Höhenmeter noch weiter reduzieren. Genau das richtige Gefährt für diese Tour!

    Die Reise startet in Manila und sofort wartet mit dem RohtangLa eine der größten fahrerischen Herausforderungen auf die Truppe. RohtangLa bedeutet übersetzt „Leichenberg“. Und wenn man diesen Paß hinter sich gelassen hat, kann man die Namensgebung verstehen. 3979 Meter hoch und der Einstieg zum Manali-Leh-Highway.

    Er ist nur im Sommer befahrbar und verbindet das nordwestliche Punjab mit der ansonsten abgeschnittenen Berg- und Grenzregion von Ladakh. Der RohtangLa ist sowohl Wetter- wie auch Kulturscheide, denn er trennt die feuchte, hinduistisch geprägte Region des Hügellandes von der trockenen, wüsten­artigen, buddhistischen Region des Hoch­gebirges auf über 4000 Meter.

    Auf dieser Höhe führt die Reise in Tages­etappen von 150 bis 200 km weiter Richtung Leh. Dem multikulturellen Zentrum der Region Ladakh, dem „eigentlichen Tibet“.

    Mittlerweile in der Höhe akklimatisiert, gönnen wir uns einen zweitägigen Aufenthalt in der 15.000-Einwohner Stadt, bevor dann das eigentliche Ziel, der höchste befahrbare Paß der Welt, den KhardungLa, auf dem Fahrplan steht. Wir steigen mit den Bullets auf eine Höhe von über 5600 m. Der Aufenthalt in der Höhe ist anstrengend, die Luft ist dünn und manche Teilnehmer müssen den Paß nach wenigen Minuten wieder verlassen, da sie Doppelbilder sehen und Kreislaufprobleme bekommen. Symptome, die man angesichts der steil abfallenden Pässe rechts und links der Strasse nicht ignorieren sollte. Letztendlich kehren wir aber alle wohl­behalten nach Leh zurück.

    Durch das fantastische Moonland führt uns der Weg dann in Richtung Pakistan nach Kargil. Am Ende der Tour wartet auf uns noch der Einstieg in das Kaschmirtal. Morgens um 4 Uhr startet die letzte Etappe und wir erleben am Zoji La Paß einen atemberaubenden Sonnenaufgang in einer der faszinierendsten Regionen der Erde.

    In den in goldenes Licht getauchten Hausbooten am Fluß Jhelam erholen wir uns abschließend von einer strapaziösen und unvergesslichen Tour – ein „once-in-a-lifetime-Trip“.

    Senden Sie uns Ihr Abenteuer!

    Wir freuen uns über die Motorrad-Erlebnisse, -Eindrücke, -Reisen oder -Abenteuer unserer Kunden. Senden Sie uns einfach Ihr Manuskript und ein paar schöne Bilder, wir veröffentlichen dann Ihren Bericht in dieser Rubrik. Unter allen Einsendungen werden wir dann einen auswählen und in unserem Jahresmagazin veröffentlichen. Einsendungen bitte per E-Mail an: hendrik.krafft@limbaecher.de