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    Rennberichte von Carolin Fitus

    DMV LadiesCup in Aarbergen endet für Caro Fitus #137 in der Notaufnahme

    Der Rennsonntag startete für viele MX1-Fahrer und uns Ladies schon super stressig, da die Anmeldung erst um 7:30 geöffnet hatte und wir um 8:15 schon auf dem Motorrad sitzen sollten. Mir reichte es gerade so noch mit Sprint zu meinem Motorrad pünktlich auf die Strecke zum ersten freien Training.

    Die Strecke in Aarbergen "Michelbacher Hütte" gefällt mir sehr gut. Es ist eine relativ schnelle Strecke, mit dennoch vielen technischen Elementen.
    Lediglich die "Whoops" (6 Wellen) waren an diesem Wochenende sehr komisch geschoben, sodass sich die ersten Fahrer am Samstag schon direkt ins Krankenhaus befördert hatten. Und auch bei uns purzelten die Fahrerinnen nur so. Das erste Schlüsselbein war schon im ersten Training durch. Mit Abbruch in der Qualifikation ging es für die nächste Fahrerin mit Beckenbruch ins Krankenhaus.
    Erneute 10 Minuten Quali für uns brachten meinen Rhythmus völlig durcheinander und waren für mich zu kurz, um eine schnelle Runde zu fahren. Dementsprechend kam lediglich ein P16 in der Quali raus.

    Trotzdem freute ich mich auf den Start zum ersten Lauf, der bereits vor der Mittagspause angesetzt war. Da jedoch auch der Rennlauf der MX1-Klasse direkt vor uns wegen eines Hubschraubereinsatzes abgerochen wurde, hieß es für uns, wieder zurück ins Fahrerlager und nochmals eine Stunde auf den Start warten. Das ganze Hin- und her kosteten enorm viel Kraft und Nerven, zumal es am Sonntag auch noch tierisch heiß war.

    Der Start zum ersten Lauf war dann bei mir jedoch super. Ich konnte mich nach WM-Fahrerinnen Papenmeier, Franke, Van Wordraagen und Van de Werff als 5. in der ersten Kurve platzieren. Nach einem Sturz von Van de Werff befand ich mich in Runde 3 zwischenzeitlich sogar auf dem 4. Platz. Ein Abflug nach den "Whoops" beförderte mich jedoch auf P11. Und auch ein erneuter Sturz mit einer anderen Fahrerin kostete wertvolle Zeit, sodass am Ende lediglich P14 herauskam.

    Zurück im Fahrerlager stellte sich der Sturz nach den Wellen schlimmer heraus als gedacht. Mein Ellbogen war bis auf den Knochen aufgeschlagen. Die Sanitäter vor Ort machten entsprechend die Erstversorgung - mein Renntag war jedoch gelaufen, da der Rennarzt ansonsten meine Lizenz hätte einbehalten müssen.

    Und so ging es zum Röntgen, Wundspülen und Nähen direkt ins Krankenhaus.

    Für mich ein weiterer Rückschlag und wirklich ein weiterer Schlag ins Gesicht. Ich bin aktuell topfit und auf dem Motorrad so gut unterwegs wie nie. Und dennoch läuft es im Rennen einfach nicht wie ich es mir wünsche. Der Start und die ersten Runden des ersten Laufes zeigen aber glaube ich, was in mir steckt.

    Frustrierend auch am Wochenende im Rahmen der ADAC Masters in Bielstein nicht an den Start rollen zu dürfen. 

     


     

    Rennbericht DMV LadiesCup Frankenthal 20.05.2017:

    Was soll ich sagen. Ein weiteres frustrierendes Rennwochenende ist in den Büchern. Nach einer wenig überzeugenden Leistung in der Quali (P13) waren beide Läufe sehr durchwachsen. Dabei beendete ich Lauf 1 nach einem eigentlich ganz guten Start nach einer Kollision mit Carmen Allinger leider nur als 12. Im 2. Lauf kam ich wesentlich schlechter aus dem Gatter, nahm erneut eine Bodenprobe nach Zusammenstoß mit Nina Kaas und kam schlussendlich nach Boxenstop als 15. ins Ziel. Dies bedeutete Platz 15 in der Gesamtwertung. Jetzt heißt es für mich in den nächsten 2 Wochen die letzten Klausuren meines Studiums über die Bühne zu bringen. Danach hoffe ich mit freiem Kopf auch auf bessere Rennergebnisse, die meine aktuelle Leistung besser widerspiegeln.


     


    Glemseck 101 | 2.–4. September 2016

    "Normalerweise bin ich auf der Straße nur mit dem Auto unterwegs, um mit meinem Motorrad im Schlepptau auf die Motocross-Strecke zu fahren. Oder eben, um 'zum Daimler' zu kommen. Doch dieses Wochenende sollte ich für meinen neuen Sponsor, 'Limbächer und Limbächer Biker's World' bei der Großveranstaltung Glemseck 101 mit einem Motorrad an den Start rollen. Diese Veranstaltung lockt jedes Jahr über 50.000 motorradverrückte Zuschauer an, die sich auf der ehemaligen Solitude Rennstrecke die volle Dröhnung Bikes, Motorradkult, Menschen und Musik geben wollen. Und eben genau auf der Start-/Zielgerade der Leonberger Ex-Rennstrecke findet jedes Jahr im Rahmen des '101' ein 1/8 Meilen Sprint auf umgebauten Zweirädern statt.
    Für mich als Rennfahrerin war mit der Zusage zur Teilnahme der Ehrgeiz geweckt und mein Ziel war es, mich so lange wie möglich gegen meine 15 Mitbewerber im Rennen zu halten. Nachdem die Startnummern gelost worden waren, ging es für uns Rennfahrer aus der ganzen Welt an den Start des 'International Sprint'. Gestartet wurde nach dem K.O.-Prinzip: Mann gegen Mann, Mann gegen Frau, Frau gegen Frau. Niemand anderes als Carl Fogarty, 4-maliger Superbike Weltmeister und Karl Maier, ebenfalls 4-facher Weltmeister auf der Langbahn Flat Track sowie weitere hochkarätige MotorradfahrerInnen aus der ganzen Welt galt es zu besiegen.

    Und dann ging es los:
    Meine über 160 Pferdchen starke DUCATI Diavel katapultierte mich nach meinem ersten Start direkt in die nächste Runde. Damit stand ich schonmal in der Top 8. Im 2. Lauf sah alles zunächst nach einem Ausscheiden aus: Doch mein Gegner hatte einen Frühstart gemacht und so bekam ich noch eine Chance - die ich auch nutzte: weitere 4 Fahrer ließ ich damit hinter mir. Doch im entscheidenden Rennen um den Einzug ins Finale reichte es mir ganz knapp nicht. Im Rennen um Platz 3 konnte ich mich jedoch durchsetzten und schaffte es somit im 'Internationalen Sprint' am Glemseck 101 auf Platz 3 in einem sehr stark besetzten Feld.

    Für mich war es eine unglaublich schöne und aufregende Erfahrung hier zu starten. Ich hatte so viel Spaß an diesem Wochenende und habe eine Menge faszinierender Menschen kennenlernen dürfen :) Ich denke das Video und die Bilder von 'Ben Ott' sprechen für sich.