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    Rennberichte von Patrick Hofer

    BW Pokal Reutlingen

    Am 15. und 16. Juli fand das 55. Internationale Motocross in Reutlingen statt. Das war das erste Rennen in Reutlingen nachdem unser Vereinskamerad Marc mit 18 Jahren nach einem Krebsleiden gestorben ist. Somit haben alle Reutlinger Fahrer ein Buttpatch mit „See you again“ getragen.

    Samstag stand um acht Uhr das erste Training an. Die Strecke war super präpariert und machte sehr viel Spaß. Im freien Training lasse ich es immer sehr locker angehen. In der Qualifikation war mein Ziel die Poleposition für die beiden Rennläufe. Die Strecke war super griffig und technisch anspruchsvoll, ich erwischte eine super Runde und konnte mit der Bestzeit abschließen. Somit hatte ich die erste Wahl am Gate. 

    Den Start zum ersten Lauf erwischte ich gut. Ich kam als dritter aus der ersten Runde und arbeite mich schnell auf Position eins nach vorne. Die nächsten fünf Runden pushte ich richtig und fuhr mir einen Vorsprung von circa zehn  Sekunden heraus. Bei den Überrundungen hatte ich etwas Probleme aber konnte mit acht Sekunden Vorsprung als erster die Ziellinie überqueren. 

    Im zweiten Lauf konnte ich den Start gewinnen. Also versuchte ich wieder die ersten Runden einen Vorsprung rauszufahren. Nach zwei Runden zeigte mir mein Mechaniker an, dass ich ein fünf Sekunden Gap auf den zweitplatzierten hatte. Dann ist mir beim beschleunigen aus einer Kurve das Hinterrad ausgebrochen, was einen ziemlichen Highsider zur Folge hatte. Ich konnte als vierter wieder ins Rennen gehen und arbeite mich auf die zweite Position nach vorne. Leider konnte ich nicht bis an die Spitze fahren. Somit beendete ich den zweiten Lauf als Zweiter und in der Tageswertung landete ich ebenfalls auf der Platz zwei.

    Nach dem Rennen war ich natürlich ein wenig enttäuscht. Dennoch hatte ich eine Menge Spaß beim Fahren und bedanke mich bei allen Helfern und mSponsoren die mir das Rennen fahren ermöglichen.


     

    Deutsche Meisterschaft Open Aichwald

    Am 24. und 25. Juni war der MSC Aichwald Gastgeber der DM Open. Da Aichwald eine der besten Veranstaltung im deutschen Motocross ist möchte da natürlich jeder fahren. Über das Wochenende waren laut Aichwalder Pressebericht über 18.000 Zuschauer vor Ort. Dementsprechend stark war das Fahrerfeld mit über 80 genannten Fahrer.
    Am Sonntagmorgen startete das freie Training um neun Uhr. Wie gewohnt drehte ich locker meine Runden und achtete nicht wirklich auf meine Zeiten. Ich versuchte mir ein wenig die Spuren für das Qualifikationstraining auf der sehr anspruchsvollen Naturstrecke zurecht zu legen.
    Das Qualifikationstraining wurde in zwei Gruppen gefahren. In meiner Gruppe kam ich schnell mit der Strecke zurecht und fuhr die 12. schnellste Zeit. Jedoch war erst die hälfte der Quali vergangen und leider wurde ich noch auf Platz 19 zurück gereicht. Die Zeiten waren dermaßen eng beieinander das ich mir darüber keinen großen Kopf machte.

    Den Start zum ersten Lauf erwischte ich ganz gut und befand mich im Mittelfeld. Das Ziel war in die Punkte zu fahren. Ich machte schnell einige Positionen gut und fühlte mich auf dem Motorrad und auf der Strecke sehr wohl. Leider merkte ich das meine Hinterradbremse immer weicher wurde und nach circa sechs Runden verlor ich die Bremse komplett. Da Aichwald eine sehr schnelle Strecke mit vielen Bergauf und Bergab Sektionen ist, war es ohne Hinterradbremse unmöglich schnell und sicher zu Fahren. Somit beschloss ich in die Helferbox zu Fahren. Leider konnte man auf die Schnelle nichts reparieren und so war der erste Lauf für mich vorbei.

    Im zweiten Wertungslauf versiebte ich den Start ziemlich und befand mich am Ende des Feldes. Da die Strecke schon sehr ausgefahren und kaputt war, viel es mir schwer viele Leute zu überholen. Nach 35 Minuten Renndistanz überquerte ich die Ziellinie auf der 28. Position.
    Auf jeden Fall hatte ich an diesem Wochenende sehr viel Spaß und vor so vielen Zuschauer zu Fahren ist etwas besondere

    Ich freute mich sehr, dass so viele Freunde, Bekannte und Zuschauer bei uns am Limbächer Stand vorbei gekommen sind. Vielen Dank an alle die an diesem Wochenende mitgeholfen haben.



    DJMV Betra

    Am 17. Juni startete ich als Gastfahrer beim DJMV in Betra in der MX1 Klasse. Ich wollte das Rennen nutzen um mehr Rennpraxis zu bekommen und mich auf den Open Pokal in zwei Wochen in Betra vorzubereiten. Im freien Training waren über 60 Fahrer auf der Strecke. Somit beschloss ich lockere zu drehen.

    Im Zeittraining kam ich gut zurecht und konnte die drittschnellste Zeit fahren.Da die Strecke ziemlich einfach zu fahren war, waren die Zeiten alle sehr eng zusammen. Somit konnte ich mir einen guten Startplatz für das Halbfinale aussuchen. Beim Start zum Halbfinale ging dann alles schief. Normal sind die Starts meine große Stärke, jedoch sollte es bei diesem Rennen wohl nicht sein. Meine Reaktion nachdem das Gatter gefallen ist war wieder top. Ich hatte aber so viel Wheelspin vor dem Gatter das es nicht wirklich nach vorne ging, als ich über die Startmaschine kam hakte mein Hinterrad ein und ich hatte auf einmal dermaßen viel Grip so dass mein Vorderrad stieg und ich in die Kupplung musste. Dabei berührte ich einen anderen Fahrer und kam circa zehn Meter nach dem Start zu Fall. Ein paar der nachfolgenden Fahrer konnten mir nicht mehr ausweichen und haben mich überfahren. Ich War schnell wieder zurück auf dem Bike und startete die Aufholjagd. Am Ende kam die vierte Position raus.

    Zurück am Wohnmobil merkte ich erst das ich mir am Auspuff den Arm verbrannt hatte und mir ziemlich den Kopf angeschlagen habe. Nach Rücksprache mit Alex Trommer und die Tatsache das am darauf folgenden Wochenende eines der Rennhighlights der Saison in Aichwald anstand, haben wir beschlossen das Finale nicht zu fahren um für das Wochenende wieder fit zu sein. Das war mir persönlich auch wichtiger, da es nur ein Gaststart für mich war. Trotzdem hatte ich viel Spaß auf einer neuen Strecke zu fahren und mit anderen Fahrern.



    Update Schopfheim / ADAC 4h Enduro Cup Reutlingen

    Am 20. und 21 Mai fand der Auftakt zum baden-württembergischen Open Pokal in Schopfheim statt. Durch das schlechte Wetter vor der Veranstaltung war die Strecke sehr nass und tief. Somit wurde das erste Training am Samstagmorgen abgesagt. Also wurde nur ein Training gefahren was
    gleichzeitig die Qualifikation war. Durch die vielen Fahrer war es schwer eine schnelle Runde zu fahren und ich konnte das Training als Vierter beenden. Das einzig gute an dem gesamten Wochenende waren meine Starts. Den Start zum Halbfinale konnte ich gewinnen und führte eine Weile das Feld an. Dann überholte mich der Zweitplatzierte und dabei bekam ich einen Stein mit voller Wucht gegen meine linke Hand, was ziemlich weh tat. Dadurch verlor ich ein paar Plätze und fiel auf Platz fünf zurück. Im Finale erwischte ich wieder den besten Start und führte wieder eine Zeit lang das Feld an.

    Leider machte mir meine Hand einen Strich durch die Rechnung. Ich hatte große Probleme das Motorrad auf der ausgefahrenen Strecke zu halten und fiel bis auf Platz sechs zurück. Am Sonntag war die nächste Veranstaltung und es wurde leider nicht besser. Meine Hand war so stark geschwollen das ich kaum in den Handschuh passte und so war auch mein Fahren. Zweimal Holeshot auf meiner Limbächer Husqvarna und dann jeweils auf Platz sechs zurück gefallen. Das war natürlich nicht der erhoffte Auftakt den ich mir gewünscht habe! Am Montag habe ich bei
    einem Arztbesuch herausgefunden das der Stein einen Haarriss in der Mittelhand verursacht hat. Also versuchte ich die Hand fürs nächste Wochenende wieder einigermaßen in Ordnung zu bekommen, denn da stand das vier Stunden Enduro in Reutlingen an.

    Bei sommerlichen Temperaturen über 30°C wusste ich das mir die Verhältnisse zu Gute kommen. Da es ein Team Rennen ist bin ich mit meinem Vereinskameraden Philipp zusammen gefahren. Ich wusste das es schwierig wird mit Philipp zu gewinnen, da er mehr ein Hobbyfahrer ist, jedoch war es nicht unmöglich. Ich übernahm den Start, da ich einen E-Starter am Motorrad habe. Beim Enduro muss man zum Motorrad rennen, das Motorrad starten und dann gehts los. Leider wollte mein Bike nicht sofort anspringen und ich fuhr als letzter in die Strecke. Mein Plan war vier Runden alles zu geben und so viele Plätze wie möglich aufzuholen. Nach meiner Distanz waren wir auf Platz vier des gesamten Feldes. Durch konstant schnellste Rennrunden konnten wir uns auch einigermaßen vom Feld absetzen. Ich konnte die schnellste Rennrunde für mich verbuchen mit 8:15.981 was ungefähr 15 Sekunden schneller war als die beste Rundenzeit des zweitschnellsten.

    Leider stürzte Philipp in der letzten Runde ziemlich heftig und konnte nicht mehr weiterfahren. Ich war schon komplett umgezogen und so kostete es uns richtig viel Zeit bis ich mich wieder angezogen hatte. Somit verloren wir einen sicheren Platz auf dem Podium. Das ärgerte mich natürlich gewaltig. Aber im Nachhinein war ich froh das Philipp nicht schwerer verletzt war, außer ein paar Schürfwunden und Prellungen.

    Ein großes Dankeschön geht an Alex Trommer für die super Unterstützung während dem Rennen!


     


    Update März/April

    Die letzten Wochen war einiges los, ich habe versucht so viel es geht zu trainieren. Leider war das Wetter in Deutschland nicht immer optimal. Was bedeutet man verbringt viele Kilometer auf der Autobahn. Auf jeden Fall fühle ich mich richtig wohl auf meiner Limbächer Husqvarna und seitdem ich das Öhlins Fahrwerk bekommen habe noch ein bisschen wohler. Natürlich steht das Training im Vordergrund, jedoch finde ich es immer sehr cool wenn jemand eine Kamera dabei hat und ein paar gute Bilder von mir hinbekommt! Gerade da das ganze Social Media Marketing immer wichtiger wird versuche ich die schönsten Fotos auf meinen Instagram Account hochzuladen. Undnatürlich freut es mich immer wenn ein Bild viele Likes bekommt.


    Ein weiteres Highlight war der Saisonstart bei der Firma Limbächer am 08/09 April. Dort wurde zwei Tage lang alles mögliche geboten was den Motorradfahrer glücklich macht. Viermal am Tag wurde das Husqvarna Limbächer Team auf dem Podest mit Interview vorgestellt. Und es hat echt Spaß gemacht mit den ganzen Leuten die sich für das Moto Cross fahren interessieren zu reden oder sogar zu beraten.

    Über Ostern bin ich für sechs Tage nach Ungarn gefahren um dort nochmal richtig viel Fahren zu können. Das hat auch echt sehr gut geklappt. Ich habe am Tag circa 20 Liter Sprit verfahren was echt mega viel ist.Besonders gut gefällt mir an Ungarn die Vielfalt der Strecken. Dort kann ich von Hartboden bis Tiefsand innerhalb einer Autostunde alles erreichen. Und die Strecken sind auch nicht überfüllt was das Fahren viel spaßiger und auch sicherer macht. Mein Training bestand zum größten Teil aus Renndistanzen fahren und schnelle Runden für das Qualifikationstraining zu üben.


    Mir wird gesagt das ich dieses Jahr richtig schnell sei und es auf dem Motorrad gut aussieht, jedoch finde ich kann man das beurteilen wenn man das erste Rennen gefahren ist. Denn die anderen Jungs sind natürlich auch viel am Trainieren. Ich kann es kaum abwarten das erste Rennen zu fahren und mit den anderen am Startgatter zu stehen! Natürlich hoffe ich dass ich dieses Jahr das Verletzungspech hinter mir lassen kann und ich eine erfolgreiche Saison haben werde.


    Baden-Württembergischen ADAC ENDURO-CUP am 24. September 2016

    Patrick Hofer gewinnt den ADAC Enduro Cup in Reutlingen in der Klasse ”Aufsteiger“.
    Nach einer Renndistanz von 4 Stunden gewinnt Patrick mit 28 gefahrenen Runden (eine Runde mehr als der Zweitplatzierte). Herzlichen Glückwunsch zum Sieg!


    9. Lauf zum Baden-Württembergischer Motocross Pokal Open in Crailsheim am 11. September 2016

    Am Sonntag stand mein erstes Rennen nach meiner Verletzung und auf dem neuen Bike auf dem Plan. Im freien Training konnte ich mich recht schnell an die Strecke gewöhnen und fuhr locker meine Runden, was am Ende die zweitschnellste Zeit war. Aufgrund der vielen Starter wurden wir in zwei Qualigruppen eingeteilt. In meiner Gruppe konnte ich die schnellste Zeit fahren und hatte somit freie Wahl an der Startmaschine im Halbfinale. Hier konnte ich mit der 450iger locker den Start gewinnen. Leider versäumten wir es das Fahrwerk besser auf den immer härter werdenden Boden einzustellen und ich hatte ein wenig Schwierigkeiten volles Tempo zu gehen. Mein Papa zeigte mir an das der zweite Platz auch ok ist und somit nahm ich Tempo raus um Kräfte für das Finale zu sparen. Den Start konnte ich wieder gewinnen leider hatte ich in der zweiten Kurve ein kleinen Rutscher und musste zwei Fahrer vorbei lassen. Ich fuhr auf dem dritten Platz und versuchte mir die Kräfte für die 30 Minuten gut einzuteilen. Im letzten Drittel fuhr ich nochmals auf den Zweitplazierten auf jedoch kam ich nicht mehr vorbei und beendete das Finale auf Platz drei. Um meinen Speed die gesamte Distanz gehen zu können fehlt mir nach der Pause einfach noch die Kraft. Aber daran wird natürlich gearbeitet.


    Schnaitheim Baden Württemberg Pokal am 10. Mai 2016

    Hallo zusammen, am Samstag hatte ich mein erstes Rennen auf meiner Limbächer Husqvarna. Um 8 Uhr ging es los mit dem ersten Training. Da die Strecke am Morgen sehr gewässert wurde war es am Anfang recht rutschig und die tief stehende Sonne machte uns Fahrern an manchen Absprüngen echt zu schaffen. Aber zum Glück ist es für jeden gleich. Um 10:30 Uhr stand dann das Qualifikationstraining auf dem Programm. Ich erwischte leider keine perfekte Runde, was bedeutet entweder hatte ich mal einen kleinen Rutscher oder einen langsamen Fahrer vor mir. Am Ende reichte es für den dritten Platz.  Am Start zum ersten Lauf kam ich gut aus dem Gatter und bog als dritter um die erste Kurve. Vor dem Rennen wurde wieder ordentlich gewässert, was auf der hart gefahrenen Strecke echt mega rutschig war. Das sind nicht gerade meine Lieblingsbedingungen und ich war am Anfang zu vorsichtig. Deswegen verlor ich einige Sekunden auf die Spitze. Währen des Rennens hatte ich einen Kampf mit dem viertplatzierten und wir tauschten einige male die Position. Leider bin ich dann nur als vierter ins Ziel gekommen. Am Start zum zweiten Lauf bog ich als erster in die Kurve ein. Wurde dann aber in der nächsten Kurve überholt und fuhr einige Runden auf Platz zwei. Jedoch erwischte ich irgendwo eine spitzen Stein oder eine harte Kante was einen Plattfuß am Vorderrad zur Folge hatte. Ich Hab das nicht sofort gemerkt doch beim Landen habe ich einige Male Glück das ich nicht gestürzt bin. So war es unmöglich den Speed der Spitze zu fahren und ich wurde bis auf Platz fünf durchgereicht.

    Am Samstag steht das nächste Rennen auf dem Plan und ich bin schwer motiviert es besser zu machen.